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Leber Kräuter fürs Pferd

Die Leber beim Pferd ist eines der wichtigsten Organe im Körper deines Pferdes und spielt eine zentrale Rolle für den gesamten Stoffwechsel. Sie ist an zahlreichen Prozessen beteiligt - von der Verarbeitung von Nährstoffen bis hin zur Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Gerade bei Belastung, Futterumstellungen oder intensiven Phasen kann es sinnvoll sein, die Fütterung gezielt darauf auszurichten. Hier weiterlesen.

Warum ist die Leber beim Pferd so wichtig?

Zusammenspiel von Leber und Darm beim Pferd – Stoffwechsel und Verdauung im Überblick

Zusammenspiel von Leber und Darm beim Pferd – Leberfunktion und Stoffwechsel beim Pferd einfach erklärt

Die Leber beim Pferd ist eines der wichtigsten Stoffwechselorgane im Körper deines Pferdes und übernimmt täglich eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben. Unter den Wirbeltieren zählt sie zu den größten Anhangsdrüsen des Darms und ist von zentraler Bedeutung für zahlreiche Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge beim Pferd. Sie ist damit weit mehr als nur ein Organ zur Ausscheidung von Stoffwechselprodukten - vielmehr ist sie eine echte Schaltzentrale für die Versorgung des gesamten Körpers.

Über die Pfortader gelangen Nährstoffe aus dem Verdauungstrakt direkt in die Leber des Pferdes und unterstützen die Nährstoffverwertung beim Pferd. . Dazu gehören unter anderem Fette, Zucker, Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente. Je nach Bedarf kann die Leber diese Stoffe abbauen, umbauen, speichern oder wieder bereitstellen. Dadurch spielt sie eine zentrale Rolle im Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel und trägt maßgeblich dazu bei, dass dein Pferd Energie bedarfsgerecht nutzen kann.

Gleichzeitig ist die Leber beim Pferd an der Bildung wichtiger Energiereserven beteiligt. Sie hilft dabei, Nährstoffe in eine Form zu bringen, die dem Körper später wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Das ist vor allem in Phasen von Leistung, Wachstum, Fellwechsel oder erhöhtem Stoffwechselbedarf besonders relevant.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Bildung von Galle und Gallensäuren beim Pferd. Diese werden für die Fettverdauung benötigt und unterstützen außerdem die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wie Vitamin A, D und E. Anders als viele andere Tierarten besitzt das Pferd keine Gallenblase. Die Galle wird deshalb nicht gespeichert, sondern kontinuierlich direkt in den Dünndarm abgegeben. Auch das zeigt, wie eng Verdauung und Leberfunktion beim Pferd miteinander verbunden sind.

Doch die Leber beim Pferd kann noch mehr: Sie ist auch an der Aktivierung und Inaktivierung von Hormonen und Botenstoffen beteiligt und hilft so, den Hormonhaushalt des Körpers zu regulieren. Darüber hinaus ist sie durch ihren Reichtum an bestimmten Abwehrzellen ein wichtiger Bestandteil der unspezifischen Immunabwehr. Sogar als Blutspeicher kann die Leber fungieren und bei Bedarf Blut aufnehmen oder wieder abgeben.

Besonders bekannt ist die Leber beim Pferd für ihre Funktion als Entgiftungsorgan beim Pferd. . Sie baut körpereigene und körperfremde Stoffe ab, verändert sie chemisch und macht sie für den Organismus besser ausscheidbar. Die Ausscheidung erfolgt anschließend unter anderem über Galle und Nieren. Ist die Leber in ihrer Funktion eingeschränkt, kann sich das auf viele Bereiche im Körper auswirken – typische Leberprobleme beim Pferd zeigen sich oft zuerst unspezifisch.

Trotz ihrer enormen Bedeutung zeigt die Leber beim Pferd Probleme oft erst relativ spät. Das liegt an ihrem ausgeprägten Kompensations- und Regenerationsvermögen. Selbst wenn einzelne Bereiche bereits belastet sind, kann das Organ viele Aufgaben oft noch lange ausgleichen. Sichtbare klinische Symptome treten deshalb häufig erst dann auf, wenn das Lebergewebe bereits deutlich beeinträchtigt ist. Gerade deshalb lohnt es sich, Fütterung und Stoffwechsel frühzeitig im Blick zu behalten.

Gut zu wissen: Die Leber ist nicht nur an Entgiftung und Verdauung beteiligt, sondern auch am Energiehaushalt, am Hormonstoffwechsel, an der Immunabwehr und sogar an der Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen.

Was sagen Leberwerte beim Pferd im Blutbild aus?

Ob die Leber stärker belastet ist, lässt sich oft über ein Blutbild erkennen. Dabei werden unter anderem bestimmte Leberenzyme beurteilt, die bei einer Belastung oder Schädigung von Leberzellen vermehrt ins Blut übergehen können. In der Praxis kommt es nicht selten vor, dass bei Routineuntersuchungen erhöhte Leberwerte festgestellt werden, obwohl das Pferd äußerlich noch unauffällig wirkt.

Vereinzelt erhöhte Enzymwerte sind jedoch nicht automatisch ein Grund zur Panik. Nicht jede Abweichung steht direkt mit einer schwerwiegenden Lebererkrankung in Zusammenhang. Entscheidend ist immer die Gesamtbeurteilung durch den Tierarzt. Neben Enzymwerten können auch andere Parameter, zum Beispiel Serumgallensäuren, wichtige Hinweise darauf geben, wie leistungsfähig die Leber tatsächlich noch arbeitet.

Gerade weil Pferde oft erst spät deutliche Symptome zeigen, ist die Kombination aus klinischer Einschätzung, Blutbild und Fütterungsanalyse besonders sinnvoll. So lassen sich mögliche Belastungen häufig besser einordnen.

Woran erkennst du, dass die Leber deines Pferdes Unterstützung gebrauchen kann?

Typische Symptome für Leberprobleme beim Pferd äußern sich oft eher unspezifisch. Gerade das macht das Thema in der Praxis so schwierig. Mögliche Hinweise können sein:

  • Mattigkeit oder allgemeine Trägheit
  • Leistungsminderung
  • Appetitlosigkeit oder verändertes Fressverhalten
  • Gähnen oder auffällige Apathie
  • Ein aufgezogenes Abdomen
  • Wiederkehrende, eher mildere Kolikanzeichen
  • Stumpfes Fell oder Hautauffälligkeiten
  • Gewichtsverlust oder Muskelabbau

Bei weiter fortgeschrittener Beeinträchtigung können deutlichere Symptome auftreten. Dazu zählen zum Beispiel eine Gelbfärbung nicht pigmentierter Haut oder Schleimhäute, ausgeprägtere Verhaltensänderungen oder zentralnervöse Auffälligkeiten. Solche Symptome gehören immer tierärztlich abgeklärt.

Wichtig: Viele dieser Anzeichen sind nicht eindeutig leberspezifisch. Sie können auch bei anderen gesundheitlichen Problemen auftreten. Eine sichere Beurteilung ist nur gemeinsam mit dem Tierarzt möglich.

Welche Ursachen können die Leber beim Pferd belasten?

Zeigen sich auffällige Leberwerte oder steht eine Belastung des Stoffwechsels im Raum, lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Ursachen. Dabei unterscheidet man häufig zwischen ernährungsbedingten und nicht ernährungsbedingten Faktoren.

Ernährungsbedingte Ursachen

  • Mangelhafte Raufutter- oder Kraftfutterqualität
  • Belastung des Futters mit Schimmelpilzen oder Mykotoxinen
  • Zu hohe Kraftfuttergaben oder fehlerhaftes Fütterungsmanagement
  • Aufnahme von Giftpflanzen über Weidegras, Heu oder anderes Raufutter
  • Belastetes Tränkwasser
  • Stoffwechselbedingte Probleme wie eine Leberverfettung

Nicht ernährungsbedingte Ursachen

  • Parasitenbefall, z. B. bestimmte Leberegel
  • Infektionserkrankungen
  • Belastungen durch einzelne Medikamentengaben
  • In seltenen Fällen andere organische Veränderungen

In vielen Fällen ist es nicht leicht, eine eindeutige Ursache zu finden. Umso wichtiger ist es, den gesamten Fütterungs- und Haltungsbereich kritisch zu prüfen und unnötige Belastungen möglichst zu reduzieren.

Wie sollte eine leberschonende Fütterung aussehen?

Wenn die Leber deines Pferdes stärker gefordert ist, sollte die leberschonende Fütterung beim Pferd überprüft werden. Ziel ist es, den Stoffwechsel nicht zusätzlich zu belasten und die Fütterung möglichst klar, hochwertig und bedarfsgerecht zu gestalten.

Wichtige Punkte sind dabei:

  • Raufutter in einwandfreier Qualität anbieten
  • Kraftfutter und Zusatzfutter in mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilen
  • Auf eine möglichst gleichmäßige Energieversorgung achten
  • Hochwertige Pflanzenöle nur in Maßen einsetzen und gut beobachten, ob sie vertragen werden
  • Auf eine passende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen achten
  • Den Eiweißgehalt der Ration je nach Situation sinnvoll prüfen
  • Das Weide- und Giftpflanzenmanagement ernst nehmen

Gerade bei empfindlichen Pferden kann es sinnvoll sein, die Fütterung möglichst übersichtlich zu halten und unnötige Komponenten wegzulassen. Auch die Qualität des Tränkwassers und die regelmäßige Reinigung der Wasserstellen sollten nicht unterschätzt werden.

Ergänzend können ausgewählte Kräuterprodukte sinnvoll sein, wenn sie in ein stimmiges Gesamtkonzept eingebunden werden. Genau hier setzen Produkte wie ATCOM HEPAR-B, die Leber-Stoffwechsel-Kur oder die Kräutermischung Leber & Niere an zur Unterstützung der Leber beim Pferd bei.

Zusätzliche Maßnahmen für Leber und Stoffwechsel

Neben der Fütterung gibt es weitere Punkte, die den Stoffwechsel deines Pferdes im Alltag sinnvoll begleiten können. Dazu gehören vor allem ausreichend Bewegung, ein möglichst konstanter Tagesablauf und die Vermeidung unnötiger Belastungen. Auch Stress kann sich auf Futteraufnahme, Verdauung und Stoffwechsel auswirken und sollte deshalb nach Möglichkeit reduziert werden.

Wenn Leberwerte bereits auffällig sind oder ein Grundleiden bekannt ist, sollte die weitere Fütterung immer gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden. Regelmäßige Kontrollen können helfen, Veränderungen besser einzuordnen und das Fütterungskonzept passend anzupassen.

Fazit: Die Leber verdient in der Pferdefütterung besondere Aufmerksamkeit

Die Leber ist ein echtes Multitalent und übernimmt im Pferdekörper weit mehr Aufgaben, als vielen Pferdehaltern bewusst ist. Sie steuert wichtige Bereiche des Stoffwechsels, unterstützt Verdauung und Immunabwehr, reguliert Botenstoffe und hilft dabei, den Organismus im Gleichgewicht zu halten. Umso sinnvoller ist es, Fütterung, Haltung und Belastungen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf gezielt anzupassen.

Mit einer hochwertigen Grundfütterung, guter Raufutterqualität, einem durchdachten Management und ausgewählten Kräuterprodukten kannst du die Fütterung deines Pferdes sinnvoll ergänzen und den Stoffwechsel in anspruchsvollen Phasen passend begleiten.

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